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#7 Ich lebe noch!

17:14Sandra


Ja, ich lebe noch! Und damit ein quietschvergnügtes Hallo und ein großes Tut mir leid, weil ich mich solange nicht gemeldet habe. Wie ich bereits im letzten Post erzählt habe, arbeite ich momentan immer noch als Kellnerin im Hofbräuhaus und da ich quasi non-stop nur am Arbeiten bin, komme ich leider nicht groß dazu, irgendetwas zu posten. Aber da ich jetzt schon des Öfteren gefragt wurde, ob ich denn überhaupt noch existiere, wurde es nun tatsächlich mal wieder Zeit.

Mein vorübergehendes Fazit nach zwei Monaten in Melbourne: 1. Die Gastronomie macht dich komplett gaga, 2. Acht Leute in einer WG, das kann einfach nicht gut gehen und 3. Melbourne ist eigentlich viel zu schön, um es irgendwann zu verlassen.

Zu 1.: Dass Kellnern nicht mein Traumjob ist, war mir eigentlich schon glasklar, bevor ich überhaupt mit der Arbeit angefangen habe. Mit coolen Kunden kann es riesigen Spaß machen, mit dummen Menschen (und von denen gibt es leider so unheimlich viele) dich aber gleichzeitig in den verdammten Wahnsinn treiben. Doch auch wenn dich der Stress und die Kunden teilweise verrückt machen, das beste Team der Welt sorgt dafür, dass du dir immer weiter die Hacken abläufst. Denn eins steht fest: das Team im Hofbräuhaus ist ein Team, wie es im Bilderbuch geschrieben steht!

Zu 2:. Yes, kein Tippfehler, ich wohne mit sieben anderen Menschen in einem Apartment, welches eindeutig NICHT für acht Menschen gemacht ist. Ich wohne hier jetzt schon seit meiner dritten Woche in Melbourne und bisher habe ich es ganz gut geschafft nicht durchzudrehen und das ist ein Kunststück mit vier Frauen und einem Bad. Das Apartment liegt in einem Hochhauskomplex mitten in der City im, jawohl meine Kinder, 34. Stock mit Pool, Sauna und Gym für alle Hausbewohner. Auch wenn acht Menschen in einem kleinen Apartment mit zwei Schlafzimmern für meinen Geschmack viel zu viel sind, ist es doch die günstigste Variante hier irgendwie zu leben.

Zu 3.: Auch nach zwei Monaten bin ich immer noch komplett angetan von dieser wunderbaren Stadt! Wenn ich daran denke, Melbourne bald zu verlassen, werde ich irgendwie ein wenig traurig. Am 3.9. wird mein letzter Arbeitstag hier sein und dann geht es ab auf einen Roadtrip mit zwei meiner liebsten Menschen von Arbeit.

Ausblick von meinem Balkon...



Brighton Beach...






St. Kilda Beach...






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